Die Dreigroschenoper     Bertolt Brecht

„Und der Haifisch, der hat Zähne“ – das ist der allseits bekannte Beginn der Moritat, mit der die Dreigroschenoper eingeführt wird. Nach der Premiere 1928 im Berliner Schiffsbauertheater wurde dieser Song schnell zum Gassenhauer, den sowohl die kleinen Leute auf der Straße vor sich hinsangen also auch berühmte Sänger in Konzertsälen interpretierten. Vom Erfolg der Dreigroschenoper war Bertolt Brecht selbst ganz überrascht, denn geplant war eigentlich kein reines Unterhaltungsstück, sondern ein Lehrstück, das zeigen sollte, wie der Bürger zum Gangster wird und dass sich niemand trotz ernst gemeinter Liebesschwüre und gut gemeinten Idealen den räuberischen Verhältnissen der Gesellschaft der damaligen Zeit entziehen kann. Mit der Dreigroschenoper gelang dem jungen Brecht – mit musikalischer Unterstützung durch Kurt Weill – ein Werk, das auf kraftvolle, feinsinnige und sensible Weise Unterhaltung und Belehrung vereint und ihn auf einen Schlag berühmt machte.

Mitwirkende: Christian Verhoeven, Michael Mercatoris, Brigitte Holzhausen, Sabine Hafner, Ute Nowak, Karin Maillard, Jens Haberkorn, Andi Brunner, Alexandra Dannecker, Eva Schreiber, Yvonne Eisler, Judith Hofmeier, Katrin Schoener, Mirjam Fuhr, Rita Metzler, Nele Riehl, Nelli Streum, Trixi Wagner, Benedikt Völker, Christian Fesler, Dirk Wittmann, Jochen Giesser, Johannes Mayer, Roland Vogelgesang, Filip Weidenbach, Ute Grosskopff, Noemi Kuck, Judith Hacker, Theresa Reiser, Felix Müller, Judith Schmidt, Anita Lauer, Karin Maillard, Isabelle Trumpfheller, Alex Strobel, Jens Haberkorn

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Abteilung Theaterpädagogik

Pädagogische Hochschule Heidelberg

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